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Die eigene kleine Haus-Bar

Wenn man direkt über/neben unserem Gasthof wohnt wie wir, braucht man ja eigentlich so gut wie keinen eigenen Getränkevorrat mehr. Sollte man meinen! Wir haben seit einiger Zeit eine kleine Bar in unserer Wohnung – eine „Bar in der Bar“ quasi – und wollen sie nicht mehr missen! Nicht nur, weil es extrem praktisch ist, dass alles an Ort und Stelle für einen gepflegten Drink parat steht. Sondern auch, weil sie sich optisch einfach richtig gut bei uns macht und wir damit eine „tote Ecke“ im Wohnzimmer jetzt sinnvoll nutzen.

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Praktisch und dekorativ

Für alle, die Spaß am Dekorieren haben, ist eine kleine Bar eigentlich die perfekte Spielwiese. Hier kann man nicht nur die Grundausstattung – Spirituosen, Gläser, Strohhalme, … – unterbringen, sondern auch viele andere Elemente, wie es einem gefällt. Ich hab zum Beispiel gerade eine „Kupfer und Blau“-Phase, und dementsprechend sieht auch der Barwagen momentan aus. Passend zum Herbst dann noch ein paar Zweige, Nüsse, kleine Tannenzapfen und fertig. Wenn man sich daran satt gesehen hat, ist das Ding ratzfatz umdekoriert. Unser Barwagen hat in den letzten Monaten auch schon so einige Wandlungen durchgemacht. 😉 Deko-Fans können sich also richtig austoben.

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Was man für eine eigene kleine Haus-Bar braucht:

Vieles hat man bestimmt schon zu Hause, das ein oder andere ist aber auch schnell besorgt.

Der Barwagen

Klar, um überhaupt loslegen zu können, braucht man erstmal das passende Gestell. Am tollsten ist natürlich ein echtes Vintage-Stück, das Oma aussortiert hat! Damit konnte bei uns keiner dienen – also ab ins Internet. Entweder bei eBay-Kleinanzeigen nach „Barwagen“, „Servierwagen“, „Beistellwagen“ oder „Teewagen“ suchen oder in gut sortierten Onlineshops gucken. Viele Designmarken haben schöne Wagen im Angebot, zum Beispiel Normann Copenhagen oder House Doctor, auch mit der günstigen Variante von IKEA kann man was anfangen. Unser Modell ist von Nordal.

Die eigenen Lieblings-Drinks

Welche Köstlichkeiten Platz einen Platz in der Bar haben dürfen, entscheidet natürlich jeder nach seinem Geschmack. Bei uns dürfen zum Beispiel ein guter Rum (vor allem nach unserem Kuba-Urlaub) und ein leckerer Gin nicht fehlen. Ich schwöre da auf „The Botanist“, am besten mit Ginger Ale statt Tonic Water und Basilikum statt Gurke. Dabei sein sollten außerdem ein guter Wodka als Grundzutat für viele gute Cocktails und ein schöner alter Whiskey, den man gerne pur trinkt und nicht mit Cola verhunzt. :-)

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Eiswürfel

Eiswürfel sollte man ab jetzt immer ausreichend im Kühlfach haben, damit auch spontan ein Drink drin sitzt. Praktisch ist auch ein kleiner Einswürfel-Behälter mit Portionierer.

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Gläser

Gläser gibt es natürlich in allen Arten und Formen. Streng genommen braucht ja auch jeder Drink sein ganz eigenes Glas, damit er sich ideal entfalten kann … Da der Platz ja nunmal begrentr ist, stehen auf unserer Bar ein paar große und kleine Kristallgläser, da sie so schön zu den Kristallkaraffen passen. Da kommt einfach alles rein – je nachdem, ob Shot oder Longdrink. Einfach mal bei Amazon stöbern!

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Papierstrohhalme

Papierstrohhalme gibt es in allen Farbe mit allen Mustern – sie lassen sich also ideal an die übrige Deko anpassen und machen sich auch im Glas immer gut. Die bunten Plastikstrohalme haben ausgedient. :-) Diese hier kommen zum Beispiel von Sugarqueen.

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DEKO

Bei der übrigen Deko sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt! Alles kann, nichts muss. Kerzenständer, Teelichter, Blumenvasen, Postkarten und andere Kuriositäten (wie diese Deko-Hand hier von Hay) passen hier super hin. Ein gerahmtes Bild setzt der Hausbar noch ein keines Sahnehäubchen auf.

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Cocktail-Rezepte

Damit einem auch bloß nicht die Ideen ausgehen, ist ein Cocktail-Buch praktisch. Empfehlen kann ich das Buch „Cocktails – Die Kunst perfekte Drinks zu mixen“ von Klaus St. Rainer mit vielen klassischen, aber auch ausgefallenen Rezepten und Mixanleitungen (Dorling Kindersley Verlag, ISBN: 978-3-8310-2644-9).

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Vor allem, wenn unser Gasthof mal Ruhetag hat, seid ihr also mit einer eigenen kleinen Bar auch bestens für den Notfall abgesichert. Und ein Upgrade fürs Wohnzimmer ist sie allemal!

2 Gedanken zu “Die eigene kleine Haus-Bar

  1. Susanne schreibt:

    Hey Lena, ich find den Artikel echt super! Hab mir vor kurzem auch so einen Barwagen angeschafft und bin im Moment dabei Ihn zu dekorieren. Finde die Idee echt gut ein Bild drauf zu platzieren, euers ist besonders witzig! Ich hab mich bei der Dekoration auch hier ein bisschen inspirieren lassen: http://www.lionshome.de/de-de/magazine/details/id:51/die-rollende-hausbar-der-vielseitige-allrounder-fuer-gesellige-abende-/ und ne Sternlampe draufgestellt :)
    Magst du vielleicht verraten wo du die Mustache-Strohhalme her hast? Im Sugarqueenshop konnte Ich die leider nicht finden. Liebe Grüße, Susanne

    • Lena Küpper schreibt:

      Hi Susanne – entschuldige die späte Rückmeldung, die Kommentarbenachrichtung war wohl aus Versehen ausgeschaltet! Freut mich, dass dir der Artikel gefällt! Was ist denn mittlerweile aus deinem Barwagen geworden? Hast du ein Foto? Die Bar bei deinem Link find ich auch super, da sieht man mal, dass rustikal – richtig gepimpt – auch supermodern aussehen kann. Die Moustache-Strohhalme habe ich als Souvenir aus Rom bekommen, da kann ich dir leider nicht weiterhelfen :-( Habe gerade mal gegoogelt, aber auch nichts gefunden … Freue mich auf jeden Fall über ein Update von deiner Bar! Viele Grüße!

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